L-Arginin

L-Arginin
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Gastbeitrag von Andrew Iyobosa Edokpolor

L-Arginin ist einer der Grundbausteine unseres Körpers und ist eine proteinogene und semi-essentielle Aminosäure. Da es einer der Grundbausteine des Körpers ist, spielt es bei vielen Körperfunktionen eine enorm wichtige Rolle. Semi-essentiell bedeutet, dass es sowohl vom Körper produziert, als auch über Nahrung aufgenommen werden kann. Eine weitere besondere Eigenschaft ist, dass es mit insgesamt 4 Stickstoffgruppen mehr Stickstoff als alle anderen Arten der Aminosäuren enthält. Das führt zur eigentlich wichtigsten Eigenschaft: nur dank Arginin wird vom Körper das gefäßaktivierende Molekül Stickoxid gebildet. Dieses Molekül reguliert die Durchblutung und den Blutdruck in unserem Körper.

Was kann L-Arginin?

Der Inhaltsstoff unterstützt den Körper nicht nur in wesentlichen Funktionen, viel mehr stärkt und fördert er sogar noch bestimmte innerliche Körperaktivitäten. Unter anderem wird die Freisetzung des Insulins und der Wachstumshormone gefördert. Das hat mehrere positive Auswirkungen: vom Muskelaufbau bis zur Anregung der weißen Blutkörperchen-Produktion.

Wie schon vorhin erwähnt wird das L-Arginin in Stockoxid umgewandelt. Neben den schon vorhin genannten positiven Eigenschaften hilft das Stickoxid auch bei der Bekämpfung schädlicher Mikroorganismen, aufgenommene Nährstoffe können besser in Muskelgeweben verteilt werden und auch die Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen unseren Zellen in unserem Körper wird positiv beeinflusst.

Nahrungsmittel mit viel L-Arginin

Aufgenommen wird L-Arginin unter anderem auch durch unsere normale tägliche Nahrung. Gefunden wird der Inhaltsstoff in: Hülsenfrüchten (Kichererbsen, Haferflocken,…), Fleisch (so ziemliche jede Fleischsorte), Milchprodukten und Nüssen (inklusive der Kokosnuss). Das meiste L-Arginin in „alltäglichen“ Nahrungsmitteln wird in Kürbiskernen gefunden, sie enthalten bis zu 4 mal mehr L-Arginin als z.B. Fleisch.

Obwohl unser Körper durch die Ernährung und durch eigene„Arbeit“ L-Arginin herstellen kann, wird es Phasen geben, in denen der Körper mehr davon braucht. Sollte man an chronischen Krankheiten oder sollte man durch einer „normalen“ Krankheit geschwächt sein, unterstützt das die Aminosäure unser Immunsystem. Ist der Körper nämlich körperlichem oder auch physischem Stress und Schmerz ausgesetzt, wird die Aminosäure schnell zur Mangelware. Auch Sportlern, die intensiv trainieren, wird empfohlen mehr L-Arginin zu sich zu nehmen, da dadurch eine Leistungssteigerung erzielt werden kann.

L-Arginin und Muskelaufbau

Da L-Arginin zu einer Gefäßerweiterung und Ausbreitung der Muskelschicht führt, kann dies auch sehr positive Auswirkungen für (Leistungs-)Sportler haben. Durch der Erweiterungen der Gefäße kommt es zu einer besseren Durchblutung des Körpers, wodurch mehr Sauerstoff und Nährstoffe zu Organen und Extremitäten transportiert werden kann.

Auch der Muskelaufbau wird indirekt unterstützt. Das liegt daran, dass die Aminosäure die Wachstumshormone Glukagon und Prolaktin freisetzt, welche neben der Anregung des Muskelaufbaus auch für eine Hemmung unkontrollierter Anreicherung von Fett verantwortlich ist. Außerdem gibt es auch einen Zusammenhang von L-Arginin und Kreatin, wodurch der Energiestoffwechsel in Zellen angeregt wird. Das erfolgt durch die Verbrennung von Fetten und fördert dadurch den Energieumsatz unseren Körpers.

Durch die Gefäßerweiterung und den erhöhten Transport von Sauerstoff in unserem Körper, ist L-Arginin praktisch unverzichtbar, auch für Ausdauersportler. Es fördert den Muskelwachstum, schnellere Regenerationszeiten und die Steigerung der Ausdauer. Regenerieren kann sich der Körper besser aufgrund erhöhter Sauerstofftransportation und auch aufgrund der Entgiftung des Körpers.

Gesundheitliche Aspekte

L-Arginin hat aber bei weitem nicht nur positive und unterstützende Aspekte für Sportler, sonder hat auch enorme gesundheitliche Vorteile. Die Aminosäure ist auch extrem wichtig für Nicht-Sportler. Eine Verbesserung der Durchblutung im ganzen Körper hilft ja nicht nur einem Sportler. Durch eine ausreichende Zufuhr besteht eigentlich kaum Gefahr an:

  • Bluthochdruck
  • Diabetes
  • Arteriosklerose

und vieles mehr zu erkranken. Dies liegt daran, dass ein Verklumpen von Blutkörperchen und Blutplättchen sehr stark gehemmt wird, welche hauptverantwortlich für die oben genannten Erkrankungen sind. Außerdem wird auch noch die Elastizität der Lymph-, und Blutgefäße verbessert. Auch das Risiko einer Verkalkung in den Arterien wird verringert. Außerdem kommt es noch zusätzlich zu einer verbesserten Wundheilung. Und zu guter letzt reguliert L-Arginin Entzündungsvorgänge, wie Rheuma oder auch Arthrose.

Es ist definitiv empfehlenswert, neben den täglichen Nahrungsmittel den Bedarf an L-Arginin auch mit Nahrungsergänzugsmittel zu decken. Es werden genügend Produkte angeboten, in denen das L-Arginin eines von mehreren Bestandteilen ist. Man sollte nur darauf achten, das für eine Person perfekt abgestimmte Nahrungsergänzungsmittel zu finden, sollte man nebenher auch noch andere Produkte zu sich nehmen.

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